Programm  

 
 

Leuchter - Melrose
Musik aus dem Norden

Manfred Leuchter
(accordion)
Ian Melrose
(guitar, flute)

Donnerstag, 09. November 2017, 20:00
ONO-Bühne, Kramgasse 6, 3011 Bern

Freitag, 10. November 2017, 20:00
Musik am See, Musik Lokal, Amthausgasse 10, Erlach

Für Reservationen beachten Sie bitte die nebenstehende Menu-Leiste.
Abendkassen ab 19:30, Eintritt 30.- / ermässigt 20.-

Ermässigung für GönnerInnen Musik der Welt / sounds of india / CulturAll / Amdathtra Lausanne / ADEM Geneve / Verein WOW ZH / Kulturlegi / Studenten/innen mit Ausweis / Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre pro Jahr Fr. 1.-. Das Konzert ist nur für Kinder geeignet, die konzentriert zuhören können. Keine AHV Reduktion.


Manfred Leuchter, Achener Akkordeonist und ausgesprochener Weltenbummler liebt die feinen Töne und arbeitet mit verschiedenen Musikern vor allem aus dem Nahen Osten, Nordafrika und Europa zusammen.

Stationen: Südasientournee mit dem Goetheinstitut (New Delhi, Bombay, Kalkutta, Bangalore, Madras); Konzertreise nach Beirut, Damaskus, Amman, Ramallah, Kairo und Alexandria; Rumänientournee, Jazzfestivals in Spanien, Marokko, Griechenland, Litauen, Türkei, Moldavien; zudem zahlreiche Konzerte und Tourneen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Holland, Belgien und Frankreich; CD-Aufnahmen in Ramallah; Solokonzerte mit dem „National Symphonie Orchestra of Syria“; Mehrfach “Gold” als Produzent von Reinhard Mey, Ballettmusik für Young Soon Hue….; Viele CD-Produktionen (darunter Zina (mit Syrischen Gästen) und „9 days of solitude – the damascus tapes“.

Ian Melrose, Gitarrist und Flötist, aufgewachsen in Schottland und auch musikalisch nach dem keltischen Norden ausgerichtet, spielte und spielt mit Musikern wie Clanad, Nordic Wind, Kerstin Blodig.

Zusammen mit Leuchter gibt das eine tolle Mischung. Leuchter und Melrose spielen das Spiel meist von der unerwarteten Seite. Mit einer gespannten Neugier, gegenseitigem Respekt und Spielfreude greifen sie in die Saiten und Tasten. Es entstehen magische musikalische Momente, berührende Melodien, pulsierende Rhythmen, virtuose Improvisationen und prickelnde Klänge.

Leuchter, der begnadete Jazzer mit dem arabischen Einschlag, und Melrose, einer der wichtigsten Folk/Akustikgitarristen im keltischem Bereich, kreieren eine neue musikalische Fusion – und sind immer noch auf Entdeckungsreise im Musikland der unbegrenzten Möglichkeiten!

Musik:
Lille Skurken Min
The Butterfly - site
The Skye Boat Songi
Kleiner Schmerz am Rande
 

 
 

Abou Diarra
Mali Blues

Abou Diarra
(kamale ngoni, voc)
Moussa Koita
(clavier, voc)
Vincent Bucher
(harmonica)
Amadou Daou
(percussion)
Laurent Loit
(basse)

Donnerstag, 30. November 2017, 20:30
Mahogany Hall, Klösterlistzutz 18, 3013 Bern

Für Reservationen beachten Sie bitte die nebenstehende Menu-Leiste.
Abendkassen ab 19:30, Eintritt 30.- / ermässigt 20.-

Ermässigung für GönnerInnen Musik der Welt / sounds of india / CulturAll / Amdathtra Lausanne / ADEM Geneve / Verein WOW ZH / Kulturlegi / Studenten/innen mit Ausweis / Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre pro Jahr Fr. 1.-. Keine AHV Reduktion.


Abou Diarra ist kein Sänger, der sich aufdrängt, sondern eher ein stiller Beobachter, dessen Stimme dezent aber klar über die Melodie aufsteigt und Erlebtes und Durchdachtes mitzuteilen hat. Geboren wurde er als Sohn einer Malinke-Sängerin und eines Wassoulou-Stammeshäuptlings. Seine Mutter zu Festen und Hochzeiten begleitend, wuchs Abou Diarra mit der Musik seiner Herkunftsregion Sikasso im Süden Malis auf. Nach dem Tod seines Vaters verliess er sein traditionell geprägtes Dorf, wanderte mit seiner Bambara-Laute Ngoni über 4.000 Kilometer durch Westafrika, durch abgelegene Dörfer wie durch die grossen Metropolen und brachte dabei eine reiche Ernte an traditionellen Liedern wie urbanen Klängen ein. Auf seiner Wanderung lernte er auch den blinden Virtuosen Vieux Moussa Kante kennen, welcher sein Lehrmeister und Begleiter wurde.
Bereits sein erstes Album »Kono Kan Bora« offenbarte Diarras Talent. Seine Musik fasziniert, ist eingebettet in die Jahrhunderte alte Wassoulou und Malinke Kultur, aber integriert auch Elemente des Jazz, des Blues, des Reggae. Abou Diarras Name begann in Mali im Rundfunk, im Fernsehen und schliesslich in den Charts aufzutauchen. Diarra erweiterte den Tonumfang seiner Kamale Ngoni von 6 auf 14 Saiten, was ihm instrumental neue Ausdrucksweisen eröffnete. Es folgten die Alben "An Ka Belebele" (2010), "Sabou" (2013) und die nach seiner Mutter benannte und mit ihrer Mitwirkung entstandene CD "Koya" (2016), welche sich in die Schnittstelle von Tradition und Moderne einordnet. Ein "Blues Mandingue" der seinen Ursprung an den Ufer des Niger hat und seine Mündung im Delta des Mississippi findet, begleitet vom Bluesharp Virtuosen Vincent Bucher, der unter anderem als Begleiter von Louisiana Red sozusagen als Pèlerinage aux sources die Reise zum Ursprung unternahm und nebst Boubakar Traore auch bereits Diarras Lehrer Moussa Kante in Bamako begleitete.
In Bern ebenfalls mit Diarra zu hören sind Laurent Loit (Bass), Amadou Daou (Perkussion) und der aus einer burkinabe Griot-Familie stammende Multiinstrumentalist Moussa Koita, der Diarra schon bei mehreren Projekten begleitete.

Site Abou Diarra
Abou Diarra - Ne Nana Trailer
Ablu Diarra feat. Feat Toumani Diabate
Abou Diarra - Tunga