Programm  

 
 

Abou Diarra
Mali Blues

Abou Diarra
(kamale ngoni, voc)
Moussa Koita
(clavier, voc)
Vincent Bucher
(harmonica)
Amadou Daou
(percussion)
Laurent Loit
(basse)

Donnerstag, 30. November 2017, 20:30
Mahogany Hall, Klösterlistutz 18, 3013 Bern

Für Reservationen beachten Sie bitte die nebenstehende Menu-Leiste.
Vorverkauf Bern: Buchhandlung KALISHA - Sachen zum Erwachen, Rathausgasse 47, Bern
Abendkassen ab 19:30, Eintritt 30.- / ermässigt 20.-

Ermässigung für GönnerInnen Musik der Welt / sounds of india / CulturAll / Amdathtra Lausanne / ADEM Geneve / Verein WOW ZH / Kulturlegi / Studenten/innen mit Ausweis / Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre pro Jahr Fr. 1.-. Keine AHV Reduktion.


Abou Diarra ist kein Sänger, der sich aufdrängt, sondern eher ein stiller Beobachter, dessen Stimme sich dezent aber klar über die Klänge der N'Goni erhebt und Erlebtes und Durchdachtes mitzuteilen hat.
Geboren wurde er als Sohn einer Mandinka-Sängerin und eines Wassoulou-Stammeshäuptlings. Seine Mutter zu Festen und Hochzeiten begleitend, wuchs Abou ­Diarra mit der Musik seiner Herkunftsregion Sikasso im Süden Malis auf. Nach dem Tod seines Vaters verliess er sein traditionell geprägtes Dorf, wanderte mit seiner Bambara-Laute “N’Goni” über 4.000 Kilometer durch Westafrika, durch abgelegene Dörfer wie durch die grossen Metropolen und brachte dabei eine reiche Ernte an traditionellen Liedern wie urbanen Klängen ein. Auf seiner Wanderung lernte er auch den blinden Virtuosen Vieux Moussa Kante kennen, welcher sein Lehrmeister und Gefährte wurde.

Bereits sein erstes Album »Kono Kan Bora« offenbarte Diarras Talent. Seine Musik fasziniert, ist eingebettet in die jahrhundertealte Wassoulou und Mandinka Kultur, aber integriert auch Elemente des Jazz, des Blues, des Reggae. Abou Diarras Name begann in Mali im Rundfunk, im Fernsehen und schliesslich in den Charts aufzutauchen. Diarra erweiterte den Tonumfang seiner Kamale N’Goni von 6 auf 14 Saiten, was ihm instrumental neue Ausdrucksweisen eröffnete. Es folgten die Alben “An Ka Belebele” (2010), “Sabou” (2013) und die nach seiner Mutter benannte und mit ihrer Mitwirkung entstandene CD “Koya” (2016), welche sich in die Schnittstelle von Tradition und Moderne einordnet. Ein “Blues Mandingue” der seinen Ursprung an den Ufern des Niger hat und seine Mündung im Delta des Mississippi findet.

Begleitet wrid er vom Bluesharp Virtuosen Vincent Bucher, der unter anderem als Mitmusiker von Louisiana Red, sozusagen als “pèlerinage aux sources”, die Reise zum Ursprung unternahm und nebst Boubakar Traore auch bereits Diarras Lehrer Moussa Kante in Bamako begleitete. In Bern ebenfalls mit Diarra zu hören sind Laurent Loit (Bass), Amadou Daou (Perkussion) und der aus einer burkinabe Griot-Familie stammende Multiinstrumentalist Moussa Koita, der Diarra schon bei mehreren Projekten begleitete.

Site Abou Diarra
Abou Diarra - Ne Nana Trailer
Ablu Diarra feat. Feat Toumani Diabate
Abou Diarra - Tunga
 

 
 

SEDAA

Nasaa Nasanjargal
(Pferdekopfgeige, Untertongesang, Kehlgesang, mongolische Oboe, Dombra)
Omid Bahadori
(Gitarre, Cajon, Rahmentrommel, Untertongesang)
Naraa Naranbaatar
(Bassgeige, Untertongesang, Kehlgesang)
Ganzorig Davaakhuu
(mongolisches Hackbrett, Untertongesang)

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 20:00
ONO-Bühne, Kramgasse 6, 3011 Bern

Für Reservationen beachten Sie bitte die nebenstehende Menu-Leiste.
Vorverkauf Bern: Buchhandlung KALISHA - Sachen zum Erwachen, Rathausgasse 47, Bern
Abendkassen ab 19:30, Eintritt 30.- / ermässigt 25.-

Ermässigung für GönnerInnen Musik der Welt / sounds of india / CulturAll / Amdathtra Lausanne / ADEM Geneve / Verein WOW ZH / Kulturlegi / Studenten/innen mit Ausweis / Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre pro Jahr Fr. 1.-. Das Konzert ist nur für Kinder geeignet, die konzentriert zuhören können. Keine AHV Reduktion.


Vor sieben Jahren sind wir der Gruppe SEDAA in der Nähe von Hamburg begegnet und haben sie anschliessend nach Bern eingeladen. Seither sind sie öfters in der Schweiz anzutreffen und haben ein wachsendes Publikum gewonnen.
Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal (Filmmusik zu „das weinende Kamel“), Naraa Naranbaatar und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen die Zuhörer/innen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori auf eine akustische, innovative und immer überraschende Reise ent­lang der Seidenstrasse.

Die Musiker von SEDAA verbinden auf außergewöhnliche Weise die archaischen Klänge der mongolischen Musik mit orientalischen Rhythmen, modernen Elementen und eigenen Arrangements zu einem faszinierenden Ganzen. Die Grundlagen ihrer modernen Kompositionen bilden die uralten Stimm­techniken der mongolischen Nomaden. Die verschiedenen Kehlgesangs­techniken, vibrierende Untertongesänge, flötenartige Obertöne und die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur verschmelzen zusammen mit pulsierenden Trommelrhythmen zu einem aus zeitlos kräftigen Melodien gewobenen Klangteppich.

Zur Gründungszeit der alten Schweiz herrschten die Mongolen über das größte zusammenhängende Reich der Weltgeschichte. Heute ist die Mongolei der am dünnsten besiedelte unabhängige Staat der Welt, wobei über 1/3 der Bevölkerung in der unattraktiven Hauptstadt Ulaanbaatar lebt. Die Bewohner der weiten Steppe aber sind weiterhin eng verbunden mit den Rhythmen der Natur. Es ist diese Verbundenheit mit der Landschaft und den Tieren, die die mongolische Musik prägt und unvergleichlich schöne, poe­tische Melodien hervorbringt: der Rhythmus der Pferdehufe, die Melan­cholie des endlosen Graslandes, die Weite des Himmels, die Geborgenheit der Jurte, in der an langen Winterabenden gemeinsam musiziert wird.

Musik:
Site Sedaa
Sedaa - Video